Wechselgebiet

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kaum eine Stunde von Wien entfernt erstreckt sich ein sehr idyllischer Bergrücken, der im
Winter zum Skifahren und vom Frühling bis Herbst zum Wandern einlädt.
Man kann die Gegend aus mehreren Richtungen angehen, ich habe mich für die Route
aus Mönichkirchen entschieden. Entlang der Skipiste zum Mönichkirchner Schwaig, von
dort dann einfach den Sesselliften folgen, vorbei am Hallerhaus zur Bergstation der
Panoramabahn. Bis hierhin war die Tour entspannt und recht offen auf Waldwegen, gut
begehbar. Ab hier beginnt die steinerne Stiege, ein märchenhafter Waldweg mit schroffen
Steinen und Schatten spendenden Bäumen. Aus dem Wald kommt man über ein
Steinplateau auf die Hochebene am Niederwechsel. Hier geht man auch groß Teils durch
Gehege von Kühen, darum ist Vorsicht geboten, und drauf zu achten, dass die Tiere mit
Respekt behandelt werden. Der Anstieg ist Anfangs zwar sehr steil, dafür aber gut
beschildert, und die Farbmarkierungen sind auch so gesetzt, dass man sich nicht wirklich
verlaufen kann. Oben angekommen, hat man eine majestätische Aussicht über die Region
und viele Felsvorsprünge, die in mir jedes mal das kleine Kind wieder hervorgebracht
haben 🙂 Das Areal lädt auch zum Verweilen ein, bzw lohnt sich auch ein Blick auf den
Heldenfriedhof für die Opfer im 2. Weltkrieg.
Von hier könnte man auch direkt zum Hochwechsel weiter wandern, da der letzte Teil des
Wegs über Wiesen und leicht begehbare Wegen führt. Leider war das Wetter bei meinem
Besuch sehr unbeständig, darum musste ich den letzten Teil auslassen, werde ihn aber
auf jeden Fall noch nachholen Am Weg liegen auch etliche Hütten, die mit regionaler
Küche für kulinarische Highlights sorgen. Die Talstation der Sommerbahn bei
Mönichkirchen ist auf 915m, der Hochwechsel auf 1743m, daher kann man den Anstieg
schon durchaus als fortgeschritten beurteilen, der Niederwechsel ist mit 1669m auch nicht
viel niedriger als die höchste Spitze. Zwei Dinge kann ich jedenfalls festhalten, die Strecke
ist sehr fotogen und bietet massig Motive verschiedenster Art und man kann einen
entspannten Tagesausflug aus dem Tripp machen und ihn mit einem leckeren Essen in
einer der Hütten verbinden.

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